Der WertCheck rechnet mit hinterlegten Quadratmeterpreisen für 129 Marktzonen — 110 Lagen in Hamburg und 19 Orte im Umland. Diese Seite legt offen, woher diese Preise kommen, wie alt sie sind und wo ihre Grenzen liegen. Wir halten das für die ehrlichere Auskunft als eine glatte Zahl ohne Herkunft.
Der WertCheck liefert eine statistische Ersteinschätzung: eine Marktwertspanne, die sich aus dem Preisniveau Ihrer Lage und Ihren Angaben zum Objekt ergibt. Er ist bewusst kein Wertgutachten. Für Bank, Finanzamt, Gericht, Erbauseinandersetzung oder Scheidung brauchen Sie eine Wertermittlung durch einen Sachverständigen — dafür ist eine Besichtigung vor Ort unverzichtbar.
Die Preisbasis ist nicht für jede Lage dieselbe. Die 129 Marktzonen verteilen sich auf drei Herleitungen, und jede davon hat eine andere Belastbarkeit:
Für die meisten Hamburger Lagen ist die Grundlage eine Auswertung von Angebotspreisen — also inserierten Preisen, nicht beurkundeten Kaufpreisen. Darauf liegt ein pauschaler Abschlag, der das Angebots- auf Transaktionsniveau bringen soll; das Ergebnis wird gegen den Immobilienmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Hamburg abgeglichen.
Zur ehrlichen Einordnung gehört: Die Höhe dieses Abschlags ist eine begründete Annahme und nicht für jede einzelne Lage empirisch belegt.
Für 26 Hamburger Stadtteile haben wir keine eigene belastbare Preisbasis. Dort wird der Wohnungs- beziehungsweise Hauspreis über ein Rechenmodell aus den amtlichen Bodenrichtwerten abgeleitet und gegen die belegten Hamburger Lagen kalibriert.
Das ist ein Modellwert, kein am Markt beobachteter Preis. Sie erkennen diese Lagen daran, dass die Karte und das Ergebnis sie als Orientierungswerte aus amtlichen Bodenrichtwerten ausweisen — und daran, dass die Wertspanne dort bewusst weiter ausfällt.
Für die Orte außerhalb Hamburgs stammen die Werte aus den Grundstücksmarktberichten der Gutachterausschüsse Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Harburg und Lüneburg, abgeglichen mit dem Preisatlas 2026.
Diese Werte gelten jeweils für die ganze Gemeinde. Eine Auflösung nach Mikrolage wie in Hamburg gibt es dort nicht — die Spanne im Ergebnis ist deshalb ebenfalls weiter.
Die Bodenrichtwerte beziehen wir ausschließlich aus dem amtlichen Kartendienst der Freien und Hansestadt Hamburg. Es werden dafür keine Immobilienportale abgefragt.
Eine Abgrenzung, die uns wichtig ist: Bodenrichtwerte sind Bodenwerte je Quadratmeter Grundstück. Sie sind ausdrücklich keine Wohnungs- oder Hauskaufpreise. Wo aus einem Bodenrichtwert ein Preis je Quadratmeter Wohnfläche wird, ist das immer unser Rechenmodell und niemals eine amtliche Aussage.
Wir benennen die Schwächen lieber selbst, als sie zu verschweigen:
Stand der Marktdaten: 1. Januar 2026. Letzte Prüfung des amtlichen Bodenrichtwert-Abrufs: 30. August 2026. Diese Seite wird mit jeder Aktualisierung der Datenbasis mitgeführt.
Wenn Sie zu einer Zahl wissen möchten, wie sie zustande kommt, fragen Sie uns: info@bauwert-ingenieure.de oder über das Kontaktformular. Wir beantworten das gern konkret für Ihre Adresse.